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Keller aufräumen und entrümpeln

Bahnt sich der Krimskrams aus dem Keller langsam aber sicher den Weg nach oben in die Wohnung? Dann solltest du keine Zeit verlieren und ihn gründlich aufräumen.

Bevor du das Aufräumen und Entrümpeln des Kellers angehst, solltest du einen Plan machen. Nimm dir ein konkretes Wochenende vor, um die Aufräumaktion durchzuziehen und organisiere Helfer, wenn nötig.

An diesem Wochenende sollte dich nichts von deiner Aufgabe ablenken. Das Aufräumen auf mehrere Tage zu verteilen führt womöglich zum Abbruch der Aktion.

Besorge dir außerdem ausreichend große Abfallsäcke und bei Bedarf einen Container, sollte der Keller besonders groß und vollgestellt sein. 

Schritt 1: Leerräumen

Das Problem bei Abstellräumen ist immer dasselbe. Trotz der anfänglichen Ordnung, stellt man im Laufe der Zeit hier mal eine Kiste ab, dort einen Karton mit Sachen und ehe man es sich versieht, herrscht eine unübersichtliche Unordnung.

Der Stauraum scheint durch diese ineffiziente Nutzung viel kleiner als er tatsächlich ist. Daher empfehle ich dir den Keller vor dem Aufräumen einmal komplett auszuräumen. So kannst du den Stauraum nicht nur neu verteilen, sondern hast drüber hinaus die Möglichkeit, den Keller gründlich durchzuputzen.

Unhandliche Gegenstände wie Waschmaschinen oder Regale können natürlich stehenbleiben. Es geht hier mehr um den Kleinkram. Lagere die Sachen derweil irgendwo im Garten oder auf der Terrasse, wo du später genug Platz hast, um sie zu sortieren.

Schritt 2: Ausmisten

Nun, da der Keller blitzeblank ist, geht es ans Ausmisten und Entrümpeln. Sehr wahrscheinlich soll nicht alles, was nun vor dir liegt, wieder zurück in den Keller. Daher empfehle ich dir, die Gegenstände nach den folgenden Kategorieren zu sortieren:

  • Behalten
  • Spenden
  • Verkaufen
  • Wegwerfen

Folgende Fragen können helfen, den Keller nachhaltig zu entrümpeln:

  • Welchen Wert hat der Gegenstand für mich?
  • Wann habe ich ihn das letzte Mal benutzt?
  • Gehört er einem anderen Familienmitglied oder Bekannten?
  • Hebe ich den Gegenstand für jemanden auf, der ihn vielleicht gar nicht will?
  • Halte ich aus nostalgischen Gründen daran fest, obwohl ich nichts damit anfangen kann?
  • Hat der Gegenstand noch einen Wiederverkaufswert?
  • Könnte ich den Platz anderweitig verwenden?

Alles was beim Aussortieren in den Kategorien Spenden, Verkaufen und Wegwerfen landet, sollte nicht wieder zurück in den Keller gebracht werden. Die Chance, dass es dort vergessen wird, ist zu hoch.

Versuche die Gegenstände möglichst schnell zu veräußern. Zum Verkaufen von gebrauchten Sachen eignen sich eBay, Shpock oder Quoka. Wo und wie man größere Gegenstände entsorgt und spendet, habe ich bereits in diesem Beitrag zusammengefasst.

Schritt 3: Stauraum neu verteilen

Jetzt sollte feststehen, was zurück in den Keller kommt und was nicht. Die Sachen, die du behältst, sollten mit System eingeräumt werden. Hierzu macht es Sinn, den Keller mit neuen Regalen, stapelbaren Kisten und anderen Aufbewahrungseinheiten auszustatten.

Untereile die Sachen in Kategorien: Werkzeug, Klamotten, Lebensmittel usw. Für eine bessere Orientierung sollten die Kisten und Regale mit entsprechenden Etiketten versehen werden. Trage einen Filzstift und selbstklebende Etiketten bei dir. Desto besser du organisierst, desto seltener musst du den Keller aufräumen.

Die Dinge, die du am häufigsten verwendest, sollten möglichst zugänglich platziert werden. Sperrige Gegenstände wie Fahrräder oder Skier lassen sich mit Haken an der Wand befestigen. Es sollte nichts lose auf dem Boden herumliegen, da willkürlich platzierte Gegenstände den Grundstein für mehr Unordnung legen und darüber hinaus zu gefährlichen Stolperfallen werden.

Eins noch: Befreie die Sachen von Staub und Spinnweben, bevor du sie in Kisten packst. 

Schritt 4: Ordnung halten

Einmal entrümpeln und aufräumen reicht dir? Dann solltest du den Keller nie wieder in einen solchen Zustand verfallen lassen.

Dabei helfen dir folgende Handlungsempfehlungen:

  • Bei jedem Gegenstand, den du fortan im Keller verstauen willst, solltest du gründlich prüfen, ob er es wert ist.
  • Lege alles an seinen angestammten Platz zurück, nachdem du es benutzt hast.
  • Nimm dir regelmäßig 5 bis 10 Minuten Zeit, um die Grundordnung wieder herzustellen.

Fazit:

Auch wenn das Aufräumen und Entrümpeln deines Kellers wie eine Mammutaufgabe vor dir liegt, solltest du an das gute Gefühl nach der Aktion denken. Du betrittst den Keller endlich wieder mit Freude, findest die Sachen, die du suchst und hast im besten Fall noch etwas Geld mit dem Krempel verdient.

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