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Angenehmes Wohnklima mit Sonnenschutzfolien

Alles, was du über Sonnenschutzfolien wissen musst.

Große Fenster sorgen für helle, lichtdurchflutete Räume, doch mit den Sonnenstrahlen kommt auch die Wärme ins Hausinnere und die Räume heizen sich oft unangenehm auf. Mit modernen Sonnenschutzfolien ist dieses Problem gelöst. Ihre Beschichtung reflektiert die Sonnenenergie und bewahrt dir so auch im Hochsommer ein angenehmes Wohnklima. Die kostengünstigen Folien können einfach innen oder außen an den Fenstern montiert werden und schaffen eine spürbare Wärmereduktion.

Das spart Energie für die Klimaanlage und schützt deine Möbel, dank des UV-Schutzes, vor dem Ausbleichen. Computerarbeitsplätze profitieren von den hohen Blendschutz-Eigenschaften der Folien und Schaufenster bleiben durchsichtig, während die Ware vor der Sonneneinwirkung geschützt ist. Die flexiblen Folien können auf alle Fenstergrößen angepasst werden und sind auch für Dachliegefenster einsetzbar.

Welche Arten von Sonnenschutzfolien gibt es?

Sonnenschutzfolien unterscheiden sich zum einen in ihrer Dicke und Isolationsfähigkeit, in der Farbe, in ihrer Haftungseigenschaft und auch darin, ob sie zusätzlich einen UV-Schutz anbieten oder nicht. Meist werden sie in vier verschiedene Kategorien eingeteilt. Diese sind Selbstklebefolien, Adhäsionsfolien, Folien für Kunststoffflächen und Isolierfolien. Der deutsche Onlinehändler Velken hat für jeden Anwender die richtige Folie im Sortiment.

Selbstklebefolien können, dank ihrer klebenden Rückseite, sowohl innen wie auch außen angebracht werden. Sie sorgen zu jeder Jahreszeit für angenehme Temperaturen, da sie bis zu 82% der Sonnenenergie zurückweisen. Selbstklebefolien sind besonders geeignet für Büroräume, insbesondere Großraumbüros.

Adhäsionsfolien sind im Gegensatz zu Selbstklebefolien selbsthaftend und somit nur für die Innenmontage geeignet. Diese statisch haftenden Folien eignen sich besonders für die vorübergehende Anbringung des Hitzeschutzes. Beispielsweise wenn das Fenster im Winter die einfallende Sonnenstrahlung als Wärmequelle in den Innenraum lenken soll.

Spezielle, für Kunststoffflächen entwickelte Folien sind extrem anpassungsfähig. Sie folgen den temperaturbedingten Ausdehnungen von Plexi- oder Acrylglas, Lexan und Makrolon, können aber auch auf normalen Glasflächen angebracht werden.  Diese Sonnenschutzfolien haben eine Wärmerückweisung von bis zu 82%. Sie sind beispielsweise für die Dächer von Wintergärten oder die Terrassenüberdachung geeignet.

Wärmeschutz einmal andersherum versprechen die Isolierfolien. Sie halten die Wärme im Inneren des Hauses, sind also Kälteschutzfolien, mit denen du Heizkosten sparen kannst. Isolierfolien erhalten die Raumtemperatur und schützen deine Fenster vor Kondenswasser.

Welche Eigenschaften haben Sonnenschutzfolien?

Sonnenschutzfolien unterscheiden sich auch in ihren Eigenschaften. Dies beginnt bereits bei der Wärmeregulierung. Der Wärmeschutz der verschiedenen Folienarten variiert zwischen 50 – und 82% Wärmeregulierung. Stark reflektierende Sonnenschutzfolien bieten eine Blendreduzierung von bis zu 70%. Das ist vor allem für Bürofenster und Fenster von Arbeitszimmern von Vorteil. Auch die Lichtdurchlässigkeit der unterschiedlichen Folien ist sehr verschieden. Gerade bei Schaufenstern ist es wichtig, eine hohe Lichtdurchlässigkeit bei gleichzeitig großem UV-Schutz zu erreichen. Hierfür gibt es Schutzfolien mit einem UV-Wert von 99% und einer Lichtdurchlässigkeit von 95%. Das schützt die Wahre und ermöglicht es Passanten, auch weiterhin durch das Schaufenster zu blicken. Im Gegensatz dazu gibt es auch verspiegelte Sichtschutzfolien in unterschiedlichen Farben und Verspiegelungsgraden.

Wie werden Sonnenschutzfolien angebracht?

Bei selbstklebenden Folien ist auf der Rückseite ein transparenter Kleber angebracht, der mit einer Schutzfolie bedeckt ist. Zunächst entfernst du die Schutzfolie. Anschließend werden sowohl die Klebeseite der Folie wie auch die Scheibe mit Wasser besprüht. Danach legst du die Sonnenschutzfolie auf das Glas und streichst das Wasser unter der Folie heraus. Selbstklebende Folien können sowohl innen wie auch außen angebracht werden.

Die Adhäsionsfolien haften auf glatten Oberflächen. Ihre Montage ist besonders einfach. Auch hier gilt es, zunächst die Schutzfolie auf der Rückseite zu entfernen. Anschließend wird diese Seite ebenso wie die Scheibe mit Wasser besprüht. Danach wird die Folie auf das Glas gelegt und glattgestrichen.

Um die Folien wieder zu entfernen, ziehst du sie einfach von einer Ecke aus im flachen Winkel wieder ab. Bei der selbstklebenden Folie wird dies leichter, wenn die Folie vorher mit einem Föhn erwärmt wurde. Etwaige Kleberreste können mit dem Kleberest-Entferner mühelos abgewischt werden.

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