Artikel

Waschkeller einrichten

Follow my blog with Bloglovin

Wo die Wäsche wieder sauber wird oder: Wie du einen Waschkeller optimal einrichtest! Hier sind 6 Tipps für einen gelungenen Waschkeller.

1. Den Waschkeller ausmessen

Noch vor dem Einrichten deiner Waschküche solltest du erst mal die Platzverhältnisse klären. Dazu solltest du den Raum ausmessen und dir einen groben Plan machen, wie du später die Einrichtungsgegenstände platzierst. Eine Anleitung zum Ausmessen eines Raumes findest du auf wikiHow.

Hier sind einige wichtige Punkte, die es zu beachten gilt:

  • Die Türen der Waschmaschine und anderer Schränke dürfen sich nicht in die Quere kommen. Darüber hinaus solltest du dich vor der Waschmaschine hinknien können, um die Wäsche einzuräumen.
  • Es sollte außerdem ausreichend Platz übrigbleiben, um gehen und stehen bzw. die Wäsche zusammenlegen zu können.
  • Bringe die Regale so an, dass sie durch die Vibration des Trockners nicht erschüttert werden und Gegenstände hinunterfallen. Hier erfährst du, wie du eine stark schüttelnde Waschmaschine fixierst.
  • Wenn kein Trockner in den Waschkeller passt, schaffe Platz für eine Wäscheaufhängung. Diese kann fest an der Decke oder Wand installiert werden.
  • Musst du eine lange, schmale Waschküche einrichten ist es oft sinnvoll, Trockner und Waschmaschine übereinander zu stapeln.

2. Wichtige Eckpunkte

Beim Einrichten der optimalen Waschküche gibt es einige Grundpfeiler. Dazu gehören unter anderem:

  • Eine Arbeitsfläche, auf der die Wäsche sortiert und zusammengelegt werden kann. Diese kann praktischerweise über den Waschgeräten angebracht werden, um sie zusätzlich zu fixieren.
  • Ein großes Waschbecken, um Abwasser auszuschütten, Wäsche vorzubehandeln oder die Hände zu waschen.
  • Ein oder mehrere Aufbewahrungskörbe, um die Schmutzwäsche zu sortieren.
  • Stauraum für Wasch- und Putzmittel.
  • Falls ausreichend Platz vorhanden ist, auch ein Bügelbrett.

3. Die Waschküche einrichten

Eine Waschküche ist immer auch eine Art Abstellkammer, insbesondere, wenn kein anderer Raum im Zuhause dafür vorgesehen ist. Staubsauger, Putzmittel und Co. wollen untergebracht werden.

Plane daher ausreichend Stauraum in Form von Schränken, Regalen und Wandhalterungen ein. Je nach Platzverhältnissen gilt Sparsamkeit bei weiteren Einrichtungsgegenständen. Allenfalls ein kleiner Eckhocker oder Wäschekörbe aus Echtholz bringen etwas Abwechslung in die Einrichtung der Waschküche.

Alles andere wird dir irgendwann im Weg sein und ist mit Sicherheit woanders besser aufgehoben.

4. Wand- und Farbgestaltung

Waschmaschinen sind meistens weiß, weshalb vermutlich der Großteil der Waschkeller in derselben Farbe gestaltet wird. Wenn du ein bisschen mehr Schwung in die Einrichtung bringen möchtest, schaffe einen Kontrast mit schwarzen Einbauschränken oder eine Wohlfühlatmosphäre mit sanften Blautönen oder erdigen Braun- und Grautönen.

Die praktischste Lösung sind Wandfliesen, da sie einfach zu reinigen sind und zum Beispiel in edler Steinoptik ganz schön was hermachen.

Im Gegensatz zu einem Vorzeigeraum wie dem Wohnzimmer, muss die Waschküche keinen Einrichtungspreis gewinnen. Verzichte zugunsten der Praktikabilität auf Deko-Schnickschack und kaufe lieber eine ausgefallene Waschmaschine, wenn du es etwas flippiger magst.

5. Typische Fehler beim Einrichten

Es gibt einige Fehler beim Einrichten des Waschkellers, die du vermeiden kannst.

  • Sorge dafür, dass der Raum durch eine Tür verschließbar ist, da Trockner und Waschmaschine bisweilen sehr laut sein können.
  • Der Bodenbelag sollte gut zu reinigen sein und über einen Abfluss verfügen, falls die Waschmaschine überläuft. Am besten sind Fliesen geeignet.
  • Halte dich mit Dekoaccessoires beim Einrichten der Waschküche zurück, sie werden dir nur in die Quere kommen.
  • Bringe helle Deckenlampen an, um Flecken besser zu erkennen und vor dem Waschgang behandeln zu können.

6. Weitere Tipps zum Einrichten des Waschkellers

Zu guter Letzt haben wir noch einige nützliche Tipps, mit denen du dir eine Menge Ärger sparst:

  • Kaufe Wäschekörbe in einheitlicher Größe, sodass du sie bei Nichtgebrauch platzsparend ineinanderstapeln kannst.
  • Achte darauf, dass die Schranktüren gut schließen. So vermeidest du, dass durch die Vibration der Waschmaschine die Türen aufgehen.
  • Willst du die Waschgeräte nicht ständig zurechtrücken, fixiere sie in einem Einbauschrank.

 

Das könnte dich auch interessieren: