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Terrasse richtig beschatten

Wir Deutsche brutzeln gerne in der Sonne, bis wir knallrot sind. Dafür sind wir weltweit bekannt. Aber ein bisschen Schatten ist auch mal schön. Daher sind hier 5 Wege, um deine Terrasse zu beschatten.

 

1. Kletterpflanzen

Eine sehr schöne und natürliche Art, die Terrasse zu beschatten. Je nach Pflanzentyp, genießt du zudem einen wunderbaren Duft, wenn die Pflanzen blühen. Außerdem sorgen Kletterpflanzen für eine angenehme Kühle im Sommer, da sie sich nicht wie Plastikpaneele erhitzen.

Als Klettergrundlage für die Planzen lassen sich Holzgestelle, Netze oder auch Stahlkonstruktionen verwenden. Einziger Nachteil sind die Tiere, die durch die Pflanzen angelockt werden. Wenn du also ein Problem mit Bienen in deinem Garten hast, solltest du auf eine andere Art der Beschattung zurückgreifen.

2. Textilüberdachung

Eine Pergola, egal ob freistehend oder fest montiert, lässt sich ganz einfach mit Stoffplanen überdachen. Bei Sonnenschein sind sie einfach zu entfernen und bei Regen schnell wieder aufgespannt. Über den Winter können sie abgenommen und gereinigt werden, damit sie im Sommer wieder frisch aussehen. Zudem lassen sich durch verschiedene Farben Akzente setzen, die deinen Garten aufpeppen und nach Bedarf ausgetauscht werden können.

3. Schilfrohr

Mit Schilfrohrmatten lässt sich die Terrasse auf natürliche Weise beschatten und dennoch kommt nicht das geschlossene Gefühl auf, welches andere Arten der Überdachung bieten. Die Rillen zwischen den einzelnen Halmen sorgen für eine angenehme Luftzirkulation auf der Terrasse.

Allerdings gibt es zwei Nachteile: bei Regen hält das Schilf nicht dicht und mit der Zeit verwittern die Matten. Sonne, Regen und Schnee lassen das Schilf zu einem unansehnlichen Grau verwittern.

Das heißt, du musst die Matten nach einigen Jahren ersetzen. Gegen den Regen können aber zum Beispiel transparente Kunststoffplatten untergelegt werden.

4. Sonnensegel

Eine vergleichsweise günstige und praktische Alternative zur Überdachung der Terrasse. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität eines solchen Segeltuches. Es kann je nach Sonneneinstrahlung im Winkel verändert oder auch mal zwischen einigen Bäumen aufgehängt werden.

Die meisten Sonnensegel brauchen lediglich zwei Stangen, die im Garten verankert werden und Halt bieten. Die anderen Seiten werden an der Dachrinne oder dem Balkongeländer befestigt. Prüfe beim Kauf, ob das Sonnensegel witterungsfest ist und in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Bei extremen Wetterbedingungen solltest du es abnehmen und ins Trockene bringen, so hast du länger etwas davon.

5. Markisen

Altbewährt und seit jeher funktional: die gute alte Markise. Bei Nichtgebrauch lässt sie sich einfach einkurblen und ist dadurch vor der Witterung geschützt. Die Terrasse kann stückchenweise beschattet werden und je nach Sonnenstand aus- oder eingefahren werden. Außerdem können die Markisen mit ausgefallen Stoffen verziert werden.

Na dann, auf einen sonnigen Sommer!

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