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Restaurant einrichten – 5 praktische Tipps

Lassen wir das Design beiseite und reden über die praktischen Dinge.

In allererster Linie sollte es bei Restaurants natürlich um das gute Essen gehen. Dass das Auge mitisst, stimmt aber nicht nur bei den Speisen. Auch die Einrichtung ist wichtig. Schließlich ist sie wie eine Visitenkarte, die den ersten Eindruck vermittelt. Ist dieser positiv, bestimmt er maßgeblich die Wahrnehmung des Restaurants im Ganzen. In diesem Artikel soll es aber gar nicht um die designtechnischen Aspekte der Raumgestaltung gehen, sondern um praktische Tipps, die im Planungsprozess womöglich untergehen:

„Bei der Raumaufteilung außerhalb der Küche sollten Sie darauf achten, dass sich Ihr Konzept in der Gestaltung wiederfindet, dabei aber eine Harmonie zwischen Design und Praktikabilität finden. Denn Niemandem nützen innovative Ideen, wenn dadurch zum Beispiel der Service durch fehlende Praktikabilität leidet.“
Quelle: B+V Stapelstuhl

Hier sind 5 Anregungen, die dich bei der Einrichtung deines Restaurants unterstützen.

Laufwege freilassen

Sowohl die Kellner als auch die Gäste sollten ohne Hindernisse durch das Restaurant navigieren können. Bei der Auswahl des Mobiliars und der Deko ist es daher umso wichtiger, die Maße des Raumes im Kopf zu haben und eventuell im Vorhinein bereits einen Plan zu zeichnen.

Eingangsbereich offen gestalten

Der Eingangsbereich ist meist der erste Berührungspunkt, den deine Gäste mit dem Restaurant haben. Er sollte daher möglichst offen und freundlich gestaltet werden. Noch viel wichtiger ist aber, dass eintretende Ankömmlinge die speisenden Gäste nicht stören. Besonders ärgerlich ist es zum Beispiel, wenn im Winter ständig die Tür aufgeht und kalte Luft hereinströmt oder die Wartenden zu dicht an den Tischen stehen. Versuche also den Eingangsbereich vom Rest des Restaurants abzutrennen.

Praktisches Mobiliar nutzen

Natürlich möchtest du, dass deine Gäste besonders bequem bei dir speisen. Du solltest aber gerade bei der Auswahl von Stühlen bedenken, dass sich Polster bei hoher Auslastung vergleichsweise schnell abnutzen. Zum einen können sie einsacken, zum anderen aufrauen und das Innenfutter preisgeben. Außerdem ist die Reinigung viel schwieriger als bei Holz- oder Kunststoffmöbeln. Überlege dir also im Vorfeld, ob dir Aussehen oder Praktikabilität im Alltag wichtiger ist.

Besser eckig als rund

Runde Tische wirken durch ihre fehlenden Ecken zwar freundlicher als ihre eckigen Kollegen, doch das hat auch Nachteile. Zum einen lassen sich runde Tische nicht zusammenschieben, falls Platz für eine große Gruppe geschaffen werden muss. Zum anderen ist bei runden Tischen die Platzaufteilung schwierig. Sind sie zu klein, stößt man unwillkürlich mit den Füßen aneinander. Sind sie zu groß, scheinen die Gesprächspartner zu weit weg.

Farbauswahl beachten

Farben vermitteln Emotionen. Es ist daher umso wichtiger, die richtigen auszuwählen. Während zu viel schwarz die Stimmung drückt, kann zu viel Rot sie unnötig aufheizen. Besser ist ein Mix, der vielleicht auch die Farben der angebotenen Küche und der Grundzutaten widerspiegelt. Auf Nummer sicher gehst du mit neutralen Farben wie Weiß oder sanften Pastelltönen.

Fazit

Ein Restaurant ist oftmals ein Herzensprojekt, daher kann es schnell passieren, dass man sich verkünstelt. Hierbei hilft es, sich in die die Lage eines Gastes zu versetzen und zu überlegen, was ein gutes Restauranterlebnis ausmacht. Dabei können die kleinen Dinge wie der Luftzug am Eingangsbereich oder aufgerissene Polster den Gesamteindruck nachhaltig prägen. Über solche Aspekte denkt man aber nur nach, wenn man selbst essen geht. Bei der Planung deines Restaurants kann es daher helfen, im Vorfeld bei der Konkurrenz essen zu gehen und zu notieren, was dich stört. Diese Punkte lässt du in die Einrichtung deines Restaurants miteinfließen.

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