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Psychologie der Farben

Das Haus mit Farbe füllen.

Wer Rot trägt, steht gerne im Mittelpunkt und Schwarz wirkt traurig. Farben haben eine Bedeutung für uns. Einige sind allgemein bekannt, andere beeinflussen uns unbewusst und viele nehmen wir gar nicht wirklich wahr.

Wie Farben unser Wohlbefinden steuern und wie wir unsere Umgebung aktiv schöner gestalten können, können wir aus der Farb-Psychologie lernen. Unsere Emotionen sind ein Spiegelbild unserer Erfahrungen und Erlebnisse. Farben begegnen uns in der Natur, bei der Wahl unserer Kleidung und in unserem Haus. Sie spielen eine wichtige Rolle für uns und unser Verhalten im Alltag.

Bei allem Wissen um die Bedeutung der Farben: Viele Bestandteile der Umgebung können wir nicht mal eben ändern und an die aktuelle Stimmung anpassen. Dafür sind kleine Details äußerst hilfreich. Ein bunter Blumenstrauß in leuchtenden Farben oder eine harmonische Blüten-Kombination in sanften Tönen lässt sich unkompliziert ins Haus oder ins Büro stellen. Wer sich frische Blumen ins Haus holt, genießt die Vielfalt und steht dem Leben eher positiv gegenüber. Die Wahl der Blumen und der Farben kann je nach Lust und Laune neu dekoriert werden. Ausgewählte Blumen verschicken bedeutet auch, jemandem bewusst eine Freude zu bereiten. Wenn die Zeit oder Möglichkeit fehlt, sich selbst frische Blumen zu pflücken, freuen wir uns umso mehr auf ein am Vortag bestelltes, duftendes Paket. Welche Farben zu uns passen, sagt uns die Psychologie der Farben.


Blau ist eine der beliebtesten Farben und steht für Vertrauen, Sympathie, Harmonie und Treue. Sie versprüht Lebendigkeit und regt die Fantasie an. Angeblich soll die Farbe Blau eine appetithemmende Wirkung haben.

Rot erregt Aufmerksamkeit. Lippenstifte, manikürte Fingernägel und bemerkenswerte Kleider leuchten in der Signalfarbe. Liebe und Hass, Feuer und Gefahr – Rot ist eine Farbe, die gesehen werden will. Sie ruft Bewunderung, aber auch Aggressionen hervor. Nicht umsonst begegnet sie uns in Werbeanzeigen und Preisangeboten. Im Straßenverkehr steht Rot für Verbotsschilder und Warnsituationen.

Gelb ist die kleine Schwester der Farbe Rot. Sie erzeugt Aufmerksamkeit und fördert die Kreativität. Ein warmes Gelb wirkt optimistisch, während ein Zitronengelb frisch, aber auch aufdringlich erscheint. Gelb ist eine Farbe der Widersprüche. Neid und Eifersucht, Verständnis und Freude – je nach Intensität und Kombination mit anderen Farben erstrahlt sie in zahlreichen Facetten.

Grün ist die Farbe der Natur. Wachstum, Frische, Gesundheit und Frieden sind nur einige der positiven Begriffe, die wir mit dieser Farbe verbinden. Sie hat einen positiven Einfluss auf unsere Stimmung.

Schwarz bedeutet Trauer, steht aber auch für Stil, Eleganz und starke Emotionen. In der Religion hat diese Farbe einen besonderen Stellenwert, sie gilt als konservativ, machtgierig oder traditionell. Zu viel Schwarz weckt die Assoziation an ein schwarzes Loch, in dem wir versinken.

Weiß steht für Unschuld und Reinheit. In der Innenarchitektur ist Weiß die beliebteste Wandfarbe. Sie ist die ideale Basis, um mit Farbakzenten einen modernen Stil zu kreieren. Weiß strahlt Ruhe und Perfektion aus.

Lila ist die Farbe der Weiblichkeit. Kreativität und Magie, Zweideutigkeit und Spiritualität wird ebenfalls mit Lila in Verbindung gebracht. In der Natur blühen die schönsten Blüten in unterschiedlichen Tönen.

Orange macht Appetit, vermittelt Wärme und positive Gedanken. Diese Farbe weckt Elan, Enthusiasmus und Lebendigkeit, ruft aber in zu hoher Konzentration auch Aggressivität hervor. 

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