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Fenstereinbau – darauf kommt es an

Das musst du beim Fenstereinbau beachten!

Fenster mit einem optimalen Wärmeschutz sind heute wichtiger als jemals zuvor – denn der Verlust von Wärme stellt nicht nur eine Energieverschwendung dar, sondern verursacht auch unnötige Heizkosten. Insbesondere bei alten Fenstern ist dies ein Problem, weshalb sie ein entscheidender Kostenfaktor bei der Sanierung eines Hauses sind. Durch einen Fenstereinbau kann aufgrund der guten Wärmedämmung eine Heizkostensenkung erreicht werden. So sorgt ein Fenstereinbau sowohl für eine bessere Energiebilanz als auch für mehr Wohnkomfort. Damit der Fenstereinbau nicht nur erfolgreich gelingt, sondern auch die gewünschte Energiebilanz gewährleistet, sollten einige Punkte beachtet werden.

1. Wärmeschutz für eine optimale Energieeffizienz

Vor einem Fenstereinbau solltest du auf den Wärmeschutz der neuen Fenster achten, denn dies ist für Energieeffizienz entscheidend. Durch moderne Fenster mit einer effektiven Zweifach- und Dreifach-Wärmedämmverglasung können Heizkosten deutlich reduziert werden. Laut Experten lassen sich mit einem Fenstereinbau die Energiekosten bis zu 40 % reduzieren. So ist mit einem Fenstereinbau nicht nur eine Einsparung der Heizkosten möglich, sondern auch die Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Als Maßstab für die Energieeffizienz eines Fensters wird der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) herangezogen. Der U-Wert bestimmt die Wärmedurchlässigkeit eines Fensters. Je geringer der U-Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung. Wenn deine Fenster älter als 50 Jahre sind, lohnt sich ein Fenstereinbau. Denn aufgrund der technischen Entwicklungen hat sich die Wärmedämmung in den letzten Jahren so sehr verbessert, dass eine Senkung des U-Werts um 75 % möglich ist.

2. Das richtige Material

Fenster gibt es in verschiedenen Materialien, die sich nach den persönlichen Anforderungen und Wünschen richten. So stehen die Materialien Kunststoff, Aluminium oder Holz zur Auswahl. Die größten Unterschiede bestehen nicht nur in der Optik, sondern auch im Preis und in der Wärmedämmung. So sind Fenster aus Kunststoff zwar relativ günstig und langlebig, sind aber recht pflegeaufwendig. Im Gegensatz dazu ist Holz teurer, bietet aber eine natürliche Optik und ist ein umweltschonendes Material. Aluminium ist zwar noch nicht so verbreitet, doch auch dieses Material verfügt über langlebige und wartungsarme Eigenschaften. Der Nachteil hierbei: Aluminium hat eine schlechte Wärmedämmung. Achte deshalb auf hochwertige und wärmedämmende Materialien, denn dies wirkt sich im Endeffekt auf die Heizkosten und auf den Wohnkomfort aus.

3. Einbruchschutz bei Fenstern

Das Thema Sicherheit und Einbruchschutz wird immer wichtiger. So schützen sich viele bereits durch Sicherheitstüren, doch auch Fenster sollten ausreichend Schutz bieten. Denn Fenster stellen wie Balkon- und Haustüren eine Schwachstelle dar, welche die Einbrecher bei mangelhafter Sicherung ausnutzen. Deshalb sollte bei einem Fenstereinbau auf eine optimale Einbruchsicherung geachtet werden. In diesem Onlinekonfigurator können beispielsweise Fenster mit einer Sicherheitsverriegelung oder mit einem Sicherheitsglas ausgestattet werden, die einen hohen Einbruchschutz bieten.

4. Fenstereinbau vom Fachmann

Hochwertige Materialien und die beste Ausstattung nutzen allerdings nichts, wenn die Fenster nicht korrekt eingebaut werden. Bei einem Fenstereinbau können zahlreiche Fehler wie Ecken, Laibungen, Fensterstürzen oder Wärmebrücken entstehen, die zu vielen Schäden wie Feuchtigkeit und Schimmelbildung führen. Der richtige Fenstereinbau ist nämlich entscheidend für eine optimale Wärmedämmung. Um solche Fehler zu vermeiden, sollte der Fenstereinbau stets von einem Fachmann erfolgen.

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