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Badezimmer nachhaltig gestalten

So gestaltest du dein Bad nachhaltig!

Wer viel Wert auf Umweltbewusstsein in seinen eigenen vier Wänden legt, der sollte auch das Badezimmer nicht aussparen. Hier kommen bei vielen Menschen nämlich sehr viel Plastikmüll sowie ein hoher Ressourcenverbrauch zusammen.

Mithilfe dieser guten Tricks bist du auf der sicheren Seite und kannst dich in deinem Zuhause richtig wohlfühlen.

Hochqualitative Möbelstücke und Anlagen kaufen

Wenn du erst neu in deine Wohnung eingezogen bist und noch keine Bademöbel vorhanden sind, dann kannst du mit der richtigen Auswahl bereits viele Ressourcen schonen.

Hier hast du die Möglichkeit, die Möbel im Secondhand-Geschäft zu kaufen, da diese keine zusätzlichen Ressourcen zur Herstellung verbrauchen. 

Falls du in solchen Geschäften keine passenden Möbel findest, solltest du es vermeiden, in großen Geschäften einkaufen zu gehen, die auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit keinen Wert legen. Stattdessen lohnt es sich in diesem Fall lieber kleinere Anbieter und Tischler zu unterstützen, die nachhaltige Möbel aus Holzresten produzieren und dabei kurze Transportwege zurückgelegt werden. Meist kannst du sogar mitentscheiden, wie die Möbel aussehen sollen, und somit erhältst du schöne Teile für dein einzigartiges Bad. 

Das schafft nicht nur ein besonderes Flair, sondern unterstützt auch kleine Handwerker, die lokal herstellen und verkaufen. Dadurch, dass du hochwertige Möbel kaufst, halten die mehrere Jahre – die höheren Kosten amortisieren sich durch die Langlebigkeit. 

Daneben solltest du dir hochwertige Armaturen kaufen, die wassersparend sind und bei der Toilette einen Spülkasten mit Wassersparfunktion einbauen lassen.

Wenn beim Einbau des Waschbeckens Silikonreste übrig sind, dann kannst du die wichtigsten Tipps, wie man Silikon entfernt in diesem Artikel nachlesen.

Duschen statt baden

Natürlich ist baden im Winter eine echte Wohltat und das darfst du dir auch gönnen – aber achte zumindest darauf, dass du nicht jeden Tag baden gehst, sondern es ein Highlight bleiben soll. Beim Duschen und Zähneputzen ist es wichtig, dass du den Wasserhahn abdrehst. 

Abfall vermeiden

Bei der Einrichtung deines Bades fällt natürlich diverser Müll an, aber wenn du bereits hier darauf achtest, die Möbel in deinem Ort zu kaufen, dann hast du auch weniger Kartonagen und Plastikverpackung, die bei der Lieferung weiter Strecken anfallen.

In der Zukunft ist es wichtig, dass du auf möglichst nachhaltige Produkte achtest. So kannst du Toilettenpapier in Papierverpackung kaufen – falls das nicht möglich ist, dann verwende die Plastikverpackung weiter (zum Beispiel als Müllsack für das Bad). Auch Duschgel und Shampoo kann mittlerweile ohne Verpackung gekauft werden. Es gibt tolle Angebote von Seifenstücken, die ohne Plastik auskommen. 

Des Weiteren kannst du statt eines Flüssigseifenspenders ein Stück Handseife besorgen und der Mülleimer kann aus Edelstahl gekauft werden – statt Plastik. 

Das könnte dich zur Plastikvermeidung auch interessieren: 10 Tipps, um Plastikmüll zu vermeiden.

Dekorationselemente

Wenn du es liebst, deine Wohnung schön herzurichten und zu dekorieren, dann kannst du das natürlich auch im Bad machen. Eine gute Idee ist es, sich Dinge selbst zu basteln. So kannst du, wenn du handwerklich begabt bist, eine einfache Ablage für diverse Badeutensilien selbst bauen. Bei Kerzen solltest du auch auf die nachhaltige Variante aus Biomasse, aus Sonnenblumenöl oder Wachsresten setzen. Des Weiteren kannst du schöne Elemente aus Holz, Edelstahl oder Keramik einsetzen, statt Plastikteilen. 

Grüne Pflanzen sorgen nicht nur eine gute Luft, sondern machen den Raum gleich gemütlicher

LED-Leuchten fürs Stromsparen

Mit speziellen LED-Lampen hast du ein angenehmes Licht in deinem Badezimmer und reduzierst dadurch den Verbrauch von Ressourcen.

Dadurch, dass diese Lampen meist auch deutlich länger halten als die herkömmlichen Glühbirnen, tust du damit nicht nur deinem Geldbeutel etwas Gutes, sondern auch der Umwelt. 

Modernes Warmwassersystem

Wer in ein neues Haus zieht, der sollte sich unbedingt mit dem Thema Photovoltaik- oder Solaranlage auseinandersetzen. So hast du die Möglichkeit autark Strom und Warmwasser zu produzieren. Im Sommer beispielsweise, wenn genügend Sonnenstrahlen auf die Solarzellen scheinen, kannst du ohne zusätzliche Ressourcen zu verbrauchen (z.B. Erdöl oder Ähnliches), für warmes Wasser im Haushalt sorgen.

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