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Wie schützt man sich vor Wohnungseinbrüchen?

Tipps und Hinweise gegen Einbrecher.

Im Zusammenhang mit der Einrichtungsplanung und der Gestaltung von Wohnräumen spielt auch der Einbruchsschutz eine wichtige Rolle, denn häufig sind Wohnungen und Häuser nur unzureichend gegen Einbrüche gesichert. Durch die Beachtung einiger Tipps sowie geeigneter Einbruchschutz-Maßnahmen können wertvolle Einrichtungsgegenstände geschützt und Einbruchsversuche verhindert werden. 

Sicherheitsvorkehrungen im Wohnbereich

Obwohl es keinen 100-prozentigen Schutz vor Wohnungs- und Hauseinbrüchen gibt, besteht dennoch die Möglichkeit, das Hab und Gut in der Wohnung vor Einbrechern zu schützen. Da bauliche Veränderungen in den Wohnräumen nicht ohne das Einverständnis des Vermieters durchgeführt werden dürfen, sind manche Maßnahmen für Mieter nicht realisierbar. Bevor ein feuerfester Safe eingemauert oder eine neue Tür eingebaut werden kann, muss die Zustimmung des Vermieters eingeholt werden.

Dabei ist zu beachten, dass Hauseigentümer nicht grundsätzlich verpflichtet sind, durch zusätzliche Maßnahmen den Einbruchschutz zu verbessern. Durch die zunehmende Digitalisierung kann das Eigenheim inzwischen mithilfe von Smart-Home-Lösungen abgesichert werden, da die intelligente Smart-Home-Technik unabhängig vom eigenen Aufenthaltsort von überall gesteuert werden kann. Die Überwachung der Wohnräume mit einer Alarmanlage muss ebenfalls vorher mit dem Vermieter, der darüber entscheidet, ob und an welcher Stelle eine Alarmanlage installiert werden darf, besprochen werden.

Für Privathaushalte sind inzwischen verschiedene Alarmsysteme, die unterschiedliche Eigenschaften besitzen, zu finden. Als Test- und Informationsportal beschäftigt sich die Startseite von sei-sicherer.de mit dem Thema Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Beim Testportal für Sicherheitsprodukte finden sich hilfreiche Tipps und Ratgeber über sicherheitsrelevante Themen. Da Wohnräume im Erdgeschoss für Einbruchsversuche leichter erreichbar sind, sollten bei Erdgeschosswohnungen zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. 

Türen und Fenster immer abschließen

Es empfiehlt sich, die Haustür, Wohnungstür sowie die Tür, die zur Terrasse führt, mit Sicherheitsschlössern auszustatten und bei Bedarf spezielle Sicherheitsrollläden als zusätzliche Sicherungsmöglichkeit in Betracht zu ziehen. Rollläden erfüllen mehrere Funktionen, indem für Blickschutz und Privatsphäre gesorgt wird, während gleichzeitig Schutz vor Einbruchsversuchen gewährleistet ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Rollläden mit dem Alarmsystem zu verbinden, sodass das Rollo zu vorher festgelegten Zeiten automatisch hoch- oder herunterzogen wird. Diese Sicherheitslösung trägt besonders bei urlaubsbedingter Abwesenheit zum Einbruchschutz bei, da der Eindruck erweckt wird, dass das Haus bewohnt ist. Grundsätzlich ist eine Nachrüstung mit Alarmsystemen oder Fenstersicherungen jederzeit möglich.

Auch in Altbauwohnungen kann der Einbruchschutz durch entsprechende Maßnahmen verbessert werden. Als Alternative zur Alarmanlage genügt oft bereits der Austausch des Profilzylinders an der Haustür. Da eine nicht abgeschlossene Wohnungstür ein Sicherheitsrisiko darstellen kann, sollte beim Verlassen der Wohnräume immer darauf geachtet werden, die Eingangstür abzuschließen, auch wenn es sich nur um eine kurzfristige Abwesenheit handelt. Gekippte Fenster können das Einbruchsrisiko erhöhen, vor allem, wenn sich diese im Erdgeschoss oder im Keller befinden und dadurch einen einfachen Zugang zum Wohngebäude ermöglichen. Wohnungsschlüssel, die unter der Fußmatte versteckt werden, können von Unbefugten gefunden und benutzt werden, um sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Es empfiehlt sich deshalb, Hausschlüssel an einem sicheren Platz innerhalb der Wohnräume aufzubewahren und bei Bedarf einen Ersatzschlüssel bei vertrauenswürdigen Nachbarn zu deponieren. Bei besonders Einbruchgefährdeten Bereichen wie in größeren Wohnanlagen, wo aufgrund der Anonymität mit einem höheren Einbruchsrisiko zu rechnen ist, sollten Fenster und Türen durch geeignete Maßnahmen geschützt werden.

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