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Tipps zur Möbelfinanzierung

Möbel- und Einrichtungskauf: Tipps zur Finanzierung.

Müssen Möbelstücke oder eine ganze Einrichtung angeschafft werden, kann das schnell ins Geld gehen. Nicht immer ist das einfach so bezahlbar. Du hast verschiedene Möglichkeiten, um deine neue Einrichtung dennoch zu finanzieren. Dabei ist es sinnvoll, zwischen Finanzierungsmöglichkeiten für größere und kleinere Beträge zu unterscheiden.

Je nachdem, wie hoch die Finanzierung ausfällt, können nämlich andere Varianten sinnvoll und günstig sein. 2000 € sind dabei ein guter Richtwert.

Die Finanzierung bei kleineren Anschaffungen

Bei kleineren Anschaffungen, wie beispielsweise nur einer neuen Couch, bevorzugen die meisten Menschen schnelle und unkomplizierte Finanzierungsmöglichkeiten. Doch auch hier gilt: nachrechnen und vergleichen lohnt sich! Du hast folgende Möglichkeiten.

Finanzierung über den Händler durch Ratenkauf

Die meisten Möbelhäuser und Onlinehändler bieten den Kauf auf Raten an. Letztlich ist auch dies eine Form von Kredit, der in monatlichen Raten abgetragen wird. Der Vertrag wird üblicherweise mit einem Kreditinstitut abgeschlossen, das mit dem Händler zusammenarbeitet, wobei der Ablauf allerdings sehr einfach und unkompliziert ist. Anders als bei einem Bankkredit ist außerdem eine vorzeitige Begleichung der Restsumme normalerweise kein Problem. Allerdings bist du an die Bedingungen des Händlers gebunden und wählst damit vielleicht nicht unbedingt die günstigste Finanzierungsmöglichkeit.

Vorsicht bei der 0% – Finanzierung

Immer mehr Händler bieten verlockende Finanzierungsmöglichkeiten ganz ohne Zinsen an. Der Kredit zum Nulltarif klingt natürlich unschlagbar günstig. Allerdings ist hier Vorsicht geboten. Die niedrigen Raten täuschen oft einen günstigen Preis vor. Tatsächlich können die Möbel aber teurer sein, als bei anderen Anbietern. Außerdem vermitteln sie das Gefühl, sich etwas leisten zu können, das eigentlich nicht dem eigenen Budget entspricht.

Dispokredit

Beim Dispositionskredit wird das Girokonto über das verfügbare Guthaben hinaus genutzt. Eine entsprechende Vereinbarung triffst du mit deiner Bank, die auch über den maximalen Rahmen entscheidet. Meist richtet sie sich dabei nach dem Gehalt. Finanzierungen über den Dispo sind schnell, spontan und sehr flexibel möglich. Das Geld kann innerhalb des Disporahmens jederzeit genutzt und auch wieder eingezahlt werden. Feste Vorgaben für die Rückzahlung gibt es nicht. Aber: Dispozinsen sind bei den meisten Banken hoch und machen diese Variante unter Umständen sehr kostspielig.

Minikredite

Bei größeren Krediten kann die Bank der richtige Ansprechpartner sein. Kreditinstitute bieten aber für kleinere Summen kaum Finanzierungsmöglichkeiten an, die sich lohnen können. Oft sind die Konditionen bei Minikreditanbietern wie Kredu deutlich flexibler, als bei Großkrediten von Bank. Nutzt man sie beim Möbelkauf, kann sich das auch im Einrichtungshaus lohnen. Bei Bar- und Komplettzahlungen werden hier oft Rabatte eingeräumt. Die Direktzahlung mit Minikredit kann also günstiger sein, als der Ratenkauf über das Möbelhaus.

Finanzierungshilfen vom Amt

Wer Geringverdiener ist, Grundsicherung oder ALG 2 erhält, kann unter bestimmten Voraussetzungen bei der Finanzierung seiner Einrichtung staatlich unterstützt werden. Das ist zum Beispiel bei der Erstausstattung einer Wohnung möglich oder wenn dringend benötigte Möbel kaputtgehen. Genaue Auskünfte dazu bekommst du bei Sozialberatungsstellen oder den jeweiligen Behörden.

Die Finanzierung bei größeren Anschaffungen (über 2000 €)

Bei großen Anschaffungen, wie einer neuen Küche oder der Erstausstattung für die erste eigene Wohnung fallen schnell mehrere tausend Euro an. Prinzipiell kannst du auch dann die oben genannten Möglichkeiten nutzen. Allerdings ist ein seriöser Bankkredit hier oft die beste Wahl. Du kannst in Ruhe vorab verschiedene Kreditangebote vergleichen, um die günstigsten Konditionen zu finden.

Und du hast beim Einkauf weiterhin die freie Wahl. Gerade bei der Ausstattung für die ganze Wohnung möchte man nicht immer alle Möbel beim gleichen Händler kaufen. Mehrere Ratenkäufe bei verschiedenen Händlern machen die Zahlungen aber schnell unübersichtlich und können zur finanziellen Falle werden.

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