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Regendusche im Bad nachrüsten

So rüstest du eine Regendusche in deinem Badezimmer nach.

Immer mehr nimmt der Alltagsstress zu und es bleiben kaum noch Pausen zum Entspannen. Morgens geht es schon los auf dem Weg zur Arbeit, wenn man sich über den morgendlichen Stau ärgert, dann wachsen die Anforderungen im Job scheinbar jedes Jahr. Auf dem Weg nach Hause noch schnell einkaufen gehen und dann wartet der Haushalt. Wo bleibt da die Möglichkeit zur wohlverdienten Auszeit? Gerade diese Minuten wären allerdings so wichtig, um herunterzukommen und sowohl Geist als auch Körper zu stärken. Eine Möglichkeit, um abzuschalten, ohne das Haus verlassen zu müssen, ist, das Badezimmer in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Ein erster Schritt dazu: Das Bad mit einer Regendusche von Installateur Graf nachzurüsten.

Worum handelt es sich bei einer Regendusche?

Regenduschen liegen voll im Trend, doch worum handelt es sich dabei eigentlich? Die Brauseköpfe sind auch unter den Namen Regenbrause oder Regenwalddusche bekannt. Wie sie sich von anderen Brauseköpfen unterschieden? Das ist leicht erklärt, denn bei einer Regendusche rinnt das Wasser aus vielen kleinen Löchern. Dadurch entsteht für den Benutzer ein Eindruck von Regen. Bei einem herkömmlichen Duschkopf prasselt das Wasser auf einen relativ kleinen Teil des Körpers, bei einer Regendusche hingegen ist die Fläche größer.

Der Aufbau einer Regendusche ist relativ unkompliziert – dabei kommt es natürlich darauf an, für welche Version man sich entscheidet. Hier die wichtigsten Komponenten:

  • Eine Unterputz-Armatur mit einer Mischbatterie: Hier wird die Wassertemperatur eingestellt.
  • Die Kopfbrause an und für sich: Sie ist das Herzstück, es gibt sie in verschiedenen Variationen.
  • Den Zulaufarm: Er kann an der Decke oder an der Wand montiert werden.
  • Der Brausehalter: Hier wird eine abnehmbare Regendusche verankert. Diese Modelle kann man jedoch auch in die Hand nehmen.
  • Ein Brauseschlauch: Sorgt für die Wasserzuleitung bis zum Brausekopf.

Wenn sich Kinder im Haushalt befinden, die gerne einmal allein duschen, sollte man das Badezimmer mit einer Regendusche nachrüsten, die einen Temperaturstop hat. Bei sogenannten Thermostatarmaturen gibt es eine Sperre bei 38 Grad Celsius. Möchte man mit wärmerem Wasser duschen, muss ein spezieller Knopf gedrückt werden. Bei einem Zweigriffmischer hingegen gibt es zwei separate Regler: Mit einem kann man die Temperatur, mit dem anderen die Intensität des Strahls individuell einstellen.

Die verschiedenen Regenduschen Modelle kurz vorgestellt

Generell ist es nicht schwierig, das Bad mit einer Regendusche nachzurüsten. Wie viel Aufwand damit verbunden ist, hängt von der Art der Regendusche ab. Es gibt nämlich ganz unterschiedliche Möglichkeiten, wie man das Badezimmer mit einer Regendusche nachrüsten kann. Die einfachste davon ist sicher, den bestehenden Duschkopf mit einer Handbrause zu ersetzen, die viele kleine Löcher hat. Diese abnehmbaren Modelle schraubt man einfach an den bisher montierten Duschschlauch, sofern die Anschlüsse kompatibel sind. In der Regel werden dafür 0,5 -Zoll-Gewinde verwendet. Wichtig ist auch zu bedenken, dass Regenduschen schwerer sind als normale Duschköpfe. Deswegen sollte die Halterung entsprechend robust sein.

Überkopf-Duschsets können auch Laien ganz einfach montieren. Oft haben die Duschköpfe ein quadratisches Format, was flächendeckenderes Duschen ermöglicht. Etwas komplizierter ist die Sache, wenn man das Badezimmer mit Duschpaneelen nachrüsten möchte. Sie sind meistens festmontiert und bieten zum Teil Sonderfunktionen wie einen „Wasserfall“, wobei der Strahl in einem Schwall mit relativ hohem Druck herunterprasselt. Außerdem sind Modelle mit eingebautem LED-Lichtspiel erhältlich. Die Duschpaneele sind von der Optik her ein wahrer Hingucker, allerdings sind sie auch verhältnismäßig teuer.

Mit besonders viel Aufwand sind deckenmontierte Regenduschen verbunden. Wie der Name schon vermuten lässt, sind sie in der Decke montiert. Die Zuleitungen sind in der Wand verborgen, man sieht nur einen meist rechteckigen oder quadratischen Duschkopf. Meistens ist er aus Edelstahl gefertigt. Sie bieten den höchsten Duschkomfort, da die Brausen ein Feeling wie in einem warmen Sommerregen hervorrufen. Beachten sollte man allerdings, dass die Montage mit erheblichem Aufwand verbunden ist. Auf keinen Fall sollte man versuchen, die Wasserrohre in der Wand selbst zu verlegen. Am besten beauftragt man dafür einen professionellen Installateur, der Erfahrung mit der Nachrüstung von Regenduschen mitbringt.

Was bei der Nachrüstung von Regenduschen zu beachten ist

In eine wahre Wohlfühloase kann man sein Badezimmer verwandeln, wenn man sich für eine möglichst große Regendusche entscheidet. Je mehr Wasser auf den Körper herabprasselt umso größer ist der Entspannungseffekt. Zusätzlich zur Erholung trägt individuell regulierbares Farblicht bei. Immerhin haben verschiedene Farben einen Einfluss auf die Stimmung.

Beachten sollte man außerdem den erhöhten Wasserverbraucht, der beim Nachrüsten des Badezimmers mit einer Regendusche entsteht. Bei einer Spar-Duschbrause prasseln rund 9 Liter pro Minute aus dem Rohr. Bei Standard-Handbrausen sind es rund 16 Liter pro Minute. Einfache Regenbrausen verbrauchen 18 Liter pro Minute. Wer sich für einen Luxus-Duschhimmel entscheidet, verbraucht rund 30 Liter pro Minute. Dieser beachtliche Wasserverbrauch erhöht natürlich die Betriebskosten. Daher sollte man sich eine ausgiebige Regendusche aus Finanz- und Umweltschutzgründen besser nicht jeden Tag gönnen.

Fazit

Ob man das Badezimmer mit einer Regendusche nachrüsten sollte, hängt auch von den persönlichen Gewohnheiten ab. Wenn man sich nur kurz unter die Dusche stellt, wird sich die Investition möglicherweise nichtlohnen. Außerdem kommt es auf die individuelle Wasserversorgung an. Ein einfacher Durchlauferhitzer fühlt sich mit den Anforderungen, die eine Regendusche stellt, möglicherweise überfordert. Allerdings ist eine Regendusche eine optimale Möglichkeit, um sich zu Hause eine Wellnessoase einzurichten. Unter dem Wasserstrahl kann man sich täglich eine Auszeit gönnen.

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