Garage sanieren und einrichten

Mit diesen Tipps einen Wohlfühlraum schaffen.

In Garagen stehen nicht nur Autos oder Motorräder geschützt vor der Witterung, sondern auch Fahrräder, Werkzeuge und Geräte. Ihre Funktion als Unterstellmöglichkeit reicht dabei sogar viel weiter. So können Garagen ebenso Werkstatt und Hobby- oder Heimwerkerraum sein. Umso wichtiger ist es, dass auch Garagen in Stand gehalten und von zu Zeit zu Zeit renoviert und saniert werden. Das ist insbesondere dann erforderlich, wenn der Putz bröckelt, das Garagentor nicht mehr richtig schließt oder das Dach undicht ist. Und auch im Innenraum kann mit einer Renovierung und einem ausgetüftelten Ordnungssystem viel Platz geschaffen werden.

Garagensanierung beginnt auf dem Dach

Grundlegende Sanierungsarbeiten an der Garage ergeben sich, wenn Wasser in die Wände und durch das Dach in den Innenraum drängt. Kleinere Ausbesserungen können Garagenbesitzer dabei selbst vornehmen. Auf dem Dach können lokalisierte Beschädigungen mit Bitumenspachtel abgedichtet werden. Ist das Flachdach mit Platten gedeckt, lassen sich beschädigte schnell austauschen. Defekte Dachrinnen sind ebenfalls schnell selbst ersetzt und angebracht. Etwas aufwendiger wird es, wenn die undichte Stelle nicht identifiziert werden kann oder das ganze Dach beschädigt ist. Dann ist eine neue Dacheindeckung oder ein komplett neues Dach erforderlich, für dessen Umsetzung ein Fachmann hinzugezogen werden sollte.

Boden und Fassade richtig ausbessern

Dasselbe gilt für Ausbesserungsarbeiten an der Fassade und dem Boden. Sind kleine Teile des Mauerwerks ausgebrochen oder fehlt Putz, können Garagenbesitzer die betroffenen Stellen selbst ausbessern und mit einer wasserabweisenden Farbe versehen. Ist bereits Wasser in das Mauerwerk eingedrungen bedarf es der Unterstützung durch einen Fachmann. Das ist auch dann der Fall, wenn kleine Unebenheiten oder rissige Stellen nicht allein mit Betonspachtel oder nivellierender Ausgleichmasse zu beheben sind. Ist der Boden stark uneben oder fleckig, gibt es zentimeterhohe Unterschiede und weist er tiefe Risse auf, kann nur ein Experte helfen. Das gilt insbesondere, wenn die Ausbesserungsarbeiten mit Bodenbeschichtungen auf Basis von Epoxidharz erfolgen. Der Boden in einer Garage sollte schließlich rutschhemmend, abriebfest, öl- und benzinfest sowie wasserfest und frostsicher sein.

Garagentor erneuern und mehr Sicherheit schaffen

Bei der Garagensanierung kann es darüber hinaus erforderlich sein, ein defektes Garagentor durch ein neues zu ersetzen. Nur so ist gewährleistet, dass Auto und Gegenstände im Inneren der Garage vor Diebstahl geschützt sind. Zudem besteht die Möglichkeit die Garagenöffnung mit einem Torantrieb zu versehen, damit es sich automatisch öffnen lässt. Bei der Suche nach einem geeigneten Tore haben Garagenbesitzer die Qual der Wahl und können sich unter https://www.scheurich24.de/ einen Überblick über die verschiedenen Modelle und ihre jeweiligen Sicherheitssysteme verschaffen. Welches Garagentor geeignet ist, hängt nicht zuletzt vom Platz und den baulichen Voraussetzungen der Garage ab.

Farbe und Ordnung: Die Garage geschickt und effizient einrichten

Sind im Zuge der Garagensanierung die groben Mängel behoben, geht es an den Feinschliff. Dabei erhalten nicht nur die Außen-, sondern auch die Innenwände einen neuen Anstrich. Nach dem Entfernen vorheriger Anstrichschichten im Innenraum, kann die Garage mit Silikat-Fassadenfarbe gestrichen werden. Diese hat den Vorteil, dass die Wand noch Luftfeuchtigkeit aufnehmen und bei abnehmender Luftfeuchte wieder an die Raumluft abgeben kann. Für die Einrichtung sind Schwerlastregale empfehlenswert, um Elektronikgeräte, Kanister oder andere Dinge unterbringen zu können. Diese können bis unter die Decken reichen, um den Raum voll auszunutzen. Auch die Wandflächen der Garage bieten jede Menge Stauraum, zum Beispiel mittels einer Werkzeugwand oder Aufhängungen, die Platz für Fahrräder oder Autoreifen bieten. Zum Verstauen von kleinen Dingen eignen sich Boxen und Kisten, die beschriftet oder durchsichtig sind, um schnell etwas wiederzufinden. Dafür ist ebenso sinnvoll, die Garage nach einem System einzurichten und zu ordnen, etwa nach Werkzeugen, Autozubehör, Spielzeug oder Sportgeräten.